Vita

1956 in Heilbronn geboren.

Seit: 1985 Beschäftigung mit Bildhauerei ( an der FHG Pforzheim)

1985-90 Wanderjahre in der Mode.

Seit: 1990 Beschäftigung mit freier Malerei (Ausbildung zur Kunsttherapeutin)

Seit: 2018 Wiederentdeckung der Autorentätigkeit

Ulrike Wirth lebt und arbeitet in Kolbermoor.

Gesamtkunstschaffen

Die Künstlerin hat multiple Begabungen: Außer malen und bildhauern, schreibt sie, tanzt, singt, rezitiert sehr gerne.
Es scheint, als ob die Talente sich gegenseitig befruchten und sie anfeuern.
Ihr Reichtum scheint nicht auszugehen.
Alle Themen sind getragen von einer Sehnsucht nach Harmonie und Ästhetik. Neben der dekorativen Aussage gibt es trotzdem oft Verfremdungs-Effekte.
Somit durchziehen das oeuvre 2 Stränge, nämlich Abstraktion und Realitätsnähe.
Die Malerin arbeitet in Serien.

Paintings, Analyse

Die blaue Phase WAR NOCH VOM ZARTEN Duktus der anthroprosophischen Malerei getragen. Die Künstlerin schwamm, während Corona, im flow.
Gegenständliches, leicht abstrahiert, wird zuletzt gemixt mit Obst, Pflanzen, Porträts, Tieren in ungewöhnlich expressivem Duktus und starker Farbigkeit.
„Ich liebe schrilles Neon …“Die schwarze graphische Umrandung wird zum Stil-Erkennungs-Merkmal. Das Thema wird betont, indem Konzentration auf das Wesentliche stattfindet, durch gekonnte Reduktion.
So erzählt jedes Bild eine Geschichte:
z. Bsp. die Faszination eines morbiden Schwimmbades.
Der Aktualitätsbezug ist frappierend, taucht doch z.B. im Sirenenthema Janis Joplin auf.
Die Fotos und Fragmente sind explizit ausgesucht, oft historisch, eigene Malereischnipsel aus Skizzenbüchern, Servietten, Postkarten, (Im Herzen barfuß), auf dem Engelsbild.

So entwickelt die Künstlerin zuletzt ihr vintage-collage-painting, wo subtile Details immer mit viel Lebensfreude und graphischem Können mit Malerei verschmelzen.
Sie hat hiermit eine neue Art erfunden, das Stilleben zu revolutionieren.

Sculptures, Analyse

Die Plastiken wandern durch alle Jahrtausende von der Steinzeit über Griechenland, Malta, die Kykladen, Altes Testament, Christentum, (Faun, Fährmann, Engel und Teufel …)
In den Mutterskulpturen spiegelt sich Sinnlichkeitsversprechen, Spaß am prallen Leben, das eigene Körpergefühl als Frau und die Künstlerin kommt somit im Hier und Jetzt an.

Materialien: Beton, Ton, Gips, Speckstein, Sandstein, Pappmachee, in professioneller maniere verarbeitet. Sie selbst betont bei dieser Art Arbeit Aufwand und enorme haptische Erfahrung dabei.

Neu ist die Hinzunahme von männlichen Aktdarstellungen, sowohl in Ton, als auch in den Collage-Bildern.